Musik & Promotion Blog

Rockpit on Stage Bandcontest

Dienstag März 16th 2010, 11:59
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Am 13.03.2010 war es soweit. Die besten Bands des Bandcontests, welcher vom Subkult Radio organisiert wurde, fanden sich im Dr. Jazz auf der Flinger Str. 11 in unserer schönen Altstadt zusammen, um nun ein letztes Mal von der dreiköpfigen Jury bewertet zu werden. Den Start machten Zooey, die mit Ihrer BigBeatz Musik definitiv aus der Art schlugen. Daraufhin folgten F.L.S.N.E (Franz lauf schneller nach Erkrath), die mit guter Stimmung und reichlich Humor das Publikum anheizten. Eine 30-minütige Pause ließ das Publikum verschnaufen, denn dann folgte NAHTlos, eine Deutsch-Rockband. Die Metalband TyraNuke, die zuletzt die Bühne rockte, machte das Rennen, weil sie es am erfolgreichsten realisierten, das Publikum mit ihren ausgefeilten Gesangslinien über harten Metalriffs mitzureissen. Aber auch die Band NAHTlos, die man gerechter Weise als zweiten Sieger bezeichnete, brachte die Stimmung im Publikum zum kochen.

Schätzungsweise 120 Besucher füllten den gemütlichen Club auf der beliebten “alten” Einkaufsstrasse im Herzen der Altstadt.

Der Sieger freut sich über die Möglichkeit einen Song in einem Studio aufzunehmen, eine Stunde Sendezeit auf Antenne Düsseldorf und ein Gig im Zakk in Düsseldorf.

Es scheint so, als wenn Bandcontests doch sehr hilfreich für Bands sein können. Es muss sich nicht immer um Abzocke handeln. Man sollte sich aber gut über die Bedingungen informieren. Hier findet Ihr noch, so wie wie ich finde, einen guten Veranstalter: http://dooload.wordpress.com/2009/11/13/neuer-partner-im-netzwerk-newcomer-band-contest/



Youtube und Co. (Teil 1)

Dienstag März 02nd 2010, 17:10
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Das Internet ist durchzogen von einer gigantischen Menge von Plattformen, die sehr vielversprechend erscheinen, wenn es darum geht, die eigene Musik bzw. Band zu promoten.

Myspace

Am Anfang war es die myspace Seite, die jede Band in petto haben musste. Einige Bands schalteten aufgrund des Aufwands, den man auch oder gerade mit myspace Seiten hat, ihre eigentliche “offizielle” Bandseite ab. Es gibt ja auch viel zu tun bei myspace. Neue Freunde adden, alte pflegen, neue Medien einstellen, zu Events einladen, Kommentare schreiben, Kommentare schreiben und fast vergessen: Kommentare posten. Hin und wieder das Design überarbeiten, wobei myspace einem häufig einen Strich durch die Rechnung macht.

Social Networking wie Facebook, studivz.net aka meinvz.net etc.

Dort ist man natürlich erst einmal nur als Person angemeldet, hat aber die Möglichkeit eine Gruppe oder aber auch wie bei Facebook eine Page zu gründen. Dort kann man dann schon wieder Pflege betreiben, neue Pinnwandeinträge auf der eigenen Seite posten, Videos hochladen, zu Veranstaltungen einladen und und und. Aber habt ihr mal bei Facebook versucht Musik hochzuladen? Die Nutzungsbedingungen, die dort erscheinen, sind für mich zu undurchsichtig. Die dürfen mit den Songs machen was sie wollen? Hab ich das richtig verstanden? Ich habe bisher auch keine Band entdeckt, die bei Facebook Musik hochstellt. Warum bloß? Da würde ich doch mal etwas an den sogenannten “AGB” / Musikuploadbestimmungen ändern. Wer mehr über Facebook Pages erfahren möchte, dem empfehle ich das folgende Tutorial: Facebook für Musiker & Bands – So geht’s Schritt für Schritt Teil 1 . Der Autor hat sich eine Menge Mühe gegeben, denke ich.

Youtube inzwischen ein Muss

Jawohl, schnell einen eigenen Kanal aufmachen und Videos von Auftritten oder mit sinnlosem Inhalt online stellen. Schnell noch andere Videos kommentieren und pflegen pflegen pflegen. Ist inzwischen auch eine Art Social Network, da man Freunde adden kann.

Fazit

Da inzwischen so ziemliche jede Band, die bekannter werden möchte, auf den genannten Plattformen vertreten sind, muss man schon mitmachen, um nicht unterzugehen. Die Pflege nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass eine Band dafür ein neues Bandmitglied (Instrument: Promotion) einstellen müsste, wenn die Musik nicht zu kurz kommen soll. Die Plattformen werden sich irgendwann allerdings fragen, warum sie denselben Inhalt aufweisen, wenn Bands nicht mehr bereit sind, Texte in mehrfacher Ausführung zu schreiben.



Gigs erwünscht. Egal wo?

Freitag Februar 05th 2010, 12:40
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Da habe ich mich letztens noch mit einem Freund drüber unterhalten. Es ging mal wieder ums auftreten und dass es in Düsseldorf, der Heimatstadt TyraNukes, nicht genug Auftrittsmöglichkeiten gibt. Nun strecken wir schon die Fühler aus und suchen uns Locations im Ruhrgebiet (unsere Kulturhauptstadt und auf jeden Fall kultureller als SchickiMicki Düsseldorf). Wobei dann aber die Frage aufkam, wie weit wir denn reisen würden, um mal wieder live spielen zu können?

Nun, wenn man keine Coverband ist, hat man sowieso keine angemessene Gage zu erwarten. Eine Aufwandsentschädigung kann man den Betrag auch nicht unbedingt nennen, selbst wenn es nur ein kleiner Aufwand ist, wenn wir beispielsweise innerhalb Düsseldorfs an einen Auftritt ran gekommen sind. Wenn man Glück hat bekommt man 50 EUR, geteilt durch fünf und wir sind bei dem Betrag angekommen, den ich damals als Schüler pro Stunde verdient habe, weil ich bei einer namhaften Supermarktkette Dosen gestapelt habe. Allerdings war das noch zu D-Mark Zeiten.

In diesem Blog berichtet der Blogger davon, dass es sich für kleine, nicht berühmte Bands eigentlich nicht lohnt aufzutreten, um Geld zu verdienen, da die Gage in seinem Beispiel nicht einmal die Fahrtkosten entschädigt.

Aber für (noch) nicht berühmte Bands zählt ja nicht das Geld, sondern die Chance neue Leute mit der eigenen Musik zu erreichen, um bekannter zu werden und endlich vielleicht doch noch den Absprung zu schaffen und Rockstar zu werden. Amateurbands sind Idealisten bis sie bekannt werden. Wenn sie bekannt sind, verkaufen sie idealistische Musik, um abzusahnen. :-)

Am Ende darf man nicht fragen, wie weit man fahren würde, um aufzutreten, sondern wie viel  man bereit ist zu zahlen, wenn man auftreten möchte!



Live Gig? Headliner? Alle Leute schon weg?

Samstag Januar 30th 2010, 10:28
Abgelegt unter: Allgemein, Musik, Promotion

Alltäglich kämpfen viele Amateurbands darum, endlich mal wieder live auftreten zu können. Es wird hin und her telefoniert und gemailt, Demos werden verschickt und auf die Gage verzichtet. Na ja, Hauptsache ist, man hat mal wieder einen Gig und die Möglichkeit andere von seiner Musik zu überzeugen.

An die meisten Gigs kommt man immer, wenn man sich mit mehreren Bands zusammenschließt. Vorteil: Jeder bringt seine Fanbase mit , wodurch der Veranstalter ein volles Haus hat und die Bands spielen mal vor anderen Leuten und nicht immer vor den selben Köpfen. Alles in Butter. Man teilt sich noch die Instrumente, damit man zwischen den einzelnen Bands nicht all zu viel umbauen muss. Man lernt anderes Equipment kennen, was man wohl möglich irgendwann selbst erwerben möchte. Die Hersteller freut’s. Schlagzeug-Hersteller wie beispielsweise Pearl sind besonders betroffen, da Sascha von TyraNuke eigentlich immer sein Drumset mitnimmt.

So und nun mal zurück zur Überschrift. Headliner im Amateurbereich? Welche Funktion hat der eigentlich? Dafür müssen wir mal schauen, wie so ein Abend mit – sagen wir mal – drei Bands abläuft:

Die Leute trudeln ein, einige sind noch nicht da und die Stimmung ist aufgrund des noch nicht vorhandenen Alkoholpegels noch ein wenig trocken. Die erste Band tritt auf. Das Publikum wird warm und entwickelt einen Durst nach mehr … von beidem: Musik und Alkohol. Die erste Band ist fertig, spielt vielleicht noch ein bis zwei Zugaben und hat jetzt frei. Erst mal ein Bier, oder? Jetzt genießt man erstmal: “Ihr habt gut gespielt!”, “Geiler Sound”, “Der neue Song gefällt mir!”, etc. etc.

Auf der Bühne: Umbau

Die zweite Band tritt auf. Die Stimmung im Publikum ist super. Man feiert ausgelassen und freut sich, dass das musikalische Programm endlich weitergeht. Inzwischen sind auch die letzten Leute eingetroffen, womit der Zuschauerraum überquillt. Es wird gemosht, die Köpfe geschüttelt und Alkohol getrunken. Der Veranstalter freut sich. Ein paar Zugaben und die zweite Band suhlt sich in Lobeshymnen: “Boah war das ne geile Show!”. Die Zuschauer beginnen untereinander zu plaudern. Fangen persönliche Gespräche an, bei der die Musik stört. Außerdem: “Meine Band hat ja schon gespielt.” “Gehen wir nach nebenan?”. “Lass uns noch in diese oder jene Kneipe gehen!”.

Auf der Bühne: Umbau

Die Headliner spielen jetzt vor … Wo sind die Leute hin?

So kann es passieren, muss aber nicht. Ich habe bei unseren Auftritten auch schon erlebt, dass die Band, die vor uns spielte, ihre Fans und Freunde darum gebeten haben, sich auch noch die nächste Band anzuhören.

Wer jetzt aufgepasst hat, weiß, dass es wohl am besten ist, in der goldenen Mitte zu spielen. Aber es hängt auch davon ab, ob das Publikum aus Hardcore-Musikhörern besteht, oder eher zufällig an einem Abend mit Livemusik teilnimmt.

Horns Up,

Phil



Mischpulte und ihre Kanäle

Freitag Januar 22nd 2010, 19:31
Abgelegt unter: Technik

Die Landschaft der angebotenen Mixer (Mischpulte) erinnert eher an eine Wüste anstatt an den Regenwald. Andersherum sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Wie dem auch sei. TyraNuke braucht ein neues, zusätzliches Mischpult, das für jeden Kanal einen separaten Direct Out Ausgang (irgendwie doppelt gemoppelt oder?) hat, da wir mit der Terratec EWS 88 MT bzw. noch zusätzlich mit dem Nachfolgemodell von Musonik nämlich der Terrasoniq TS88 PCI am PC aufnehmen. Diese Audiokarten sind mit Cinch Anschlüssen gesegnet. Da wir die Bearbeitung des Sounds ausschließlich im Rechner vornehmen, brauchen wir den ganzen SchnickSchnack mit Effekt Einschleifweg, Aux und Subgruppen Trallala gar nicht.

Wer selber schon mal bei den großen Musikversandhäusern gesucht hat, weiß bestimmt, was ich jetzt meine. Die Mischpulte sind so gigantisch groß und mit tausenden von Reglern, Fadern etc. ausgestattet, dass es einen erschlägt. Am Ende stellt sich heraus, dass damit doch keine komplette Band abgenommen werden könnte, da man in der Regel schlagzeugbedingt mehr als 8 Mikrofoneingänge benötigt.

Da fragt man sich, warum es für die Hersteller so schwierig ist, einfach mal ein günstiges Mischpult herzustellen, was 16 Mikrofoneingänge + 16 Ausgänge (die hinter dem jeweiligem Mikrofonverstärker abgegriffen werden) und ansonsten keinen in der Produktion so teuren Tinnef verbaut bekommen hat. Mit so einem Mischpult würden wir sofort unser altes Mischpult ersetzen, welches auch keine Direct Outs, aber dafür Inserts besitzt, welche man mit viel Mühe als Direct Outs verwenden kann, wenn man gut mit dem Lötkolben umgehen kann.

Wenn nun irgendjemand anderer Meinung sein sollte … Wir sind ganz Ohr.

Wir trauen uns irgendwie nicht, aus dem Bassverstärker Direct Out direkt in die Audiokarte rein zu gehen, natürlich mit Klinke -> Cinch Adapter. Liebe Mischpulthersteller bewahrt uns vor dieser Torheit und bastelt uns mal Mischpulte mit vielen vielen Mikrofoneingängen und wenig wenig SchnickSchnack.

Horns Up,

Phil



TyraNuke schwafelt nun auch!

Freitag Januar 22nd 2010, 17:12
Abgelegt unter: Allgemein

Hallo,

wir sind TyraNuke und wir wollen Euch in Zukunft in unserem Blog mit unseren Gedanken und Ideen konfrontieren. Für “noch nicht” etablierte Band ist es nicht so einfach, bekannter zu werden, Gigs zu bekommen, einfach nur günstig Songs aufzunehmen etc. etc.

Dazu also demnächst mehr, hoffentlich auch regelmäßig.

Horns Up (Das ist das merkwürdige Handzeichen, das Metaller hin und wieder geben)

Phil


 






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