Musik & Promotion Blog

Live Gig? Headliner? Alle Leute schon weg?

Samstag Januar 30th 2010, 10:28
Abgelegt unter: Allgemein, Musik, Promotion

Alltäglich kämpfen viele Amateurbands darum, endlich mal wieder live auftreten zu können. Es wird hin und her telefoniert und gemailt, Demos werden verschickt und auf die Gage verzichtet. Na ja, Hauptsache ist, man hat mal wieder einen Gig und die Möglichkeit andere von seiner Musik zu überzeugen.

An die meisten Gigs kommt man immer, wenn man sich mit mehreren Bands zusammenschließt. Vorteil: Jeder bringt seine Fanbase mit , wodurch der Veranstalter ein volles Haus hat und die Bands spielen mal vor anderen Leuten und nicht immer vor den selben Köpfen. Alles in Butter. Man teilt sich noch die Instrumente, damit man zwischen den einzelnen Bands nicht all zu viel umbauen muss. Man lernt anderes Equipment kennen, was man wohl möglich irgendwann selbst erwerben möchte. Die Hersteller freut’s. Schlagzeug-Hersteller wie beispielsweise Pearl sind besonders betroffen, da Sascha von TyraNuke eigentlich immer sein Drumset mitnimmt.

So und nun mal zurück zur Überschrift. Headliner im Amateurbereich? Welche Funktion hat der eigentlich? Dafür müssen wir mal schauen, wie so ein Abend mit – sagen wir mal – drei Bands abläuft:

Die Leute trudeln ein, einige sind noch nicht da und die Stimmung ist aufgrund des noch nicht vorhandenen Alkoholpegels noch ein wenig trocken. Die erste Band tritt auf. Das Publikum wird warm und entwickelt einen Durst nach mehr … von beidem: Musik und Alkohol. Die erste Band ist fertig, spielt vielleicht noch ein bis zwei Zugaben und hat jetzt frei. Erst mal ein Bier, oder? Jetzt genießt man erstmal: “Ihr habt gut gespielt!”, “Geiler Sound”, “Der neue Song gefällt mir!”, etc. etc.

Auf der Bühne: Umbau

Die zweite Band tritt auf. Die Stimmung im Publikum ist super. Man feiert ausgelassen und freut sich, dass das musikalische Programm endlich weitergeht. Inzwischen sind auch die letzten Leute eingetroffen, womit der Zuschauerraum überquillt. Es wird gemosht, die Köpfe geschüttelt und Alkohol getrunken. Der Veranstalter freut sich. Ein paar Zugaben und die zweite Band suhlt sich in Lobeshymnen: “Boah war das ne geile Show!”. Die Zuschauer beginnen untereinander zu plaudern. Fangen persönliche Gespräche an, bei der die Musik stört. Außerdem: “Meine Band hat ja schon gespielt.” “Gehen wir nach nebenan?”. “Lass uns noch in diese oder jene Kneipe gehen!”.

Auf der Bühne: Umbau

Die Headliner spielen jetzt vor … Wo sind die Leute hin?

So kann es passieren, muss aber nicht. Ich habe bei unseren Auftritten auch schon erlebt, dass die Band, die vor uns spielte, ihre Fans und Freunde darum gebeten haben, sich auch noch die nächste Band anzuhören.

Wer jetzt aufgepasst hat, weiß, dass es wohl am besten ist, in der goldenen Mitte zu spielen. Aber es hängt auch davon ab, ob das Publikum aus Hardcore-Musikhörern besteht, oder eher zufällig an einem Abend mit Livemusik teilnimmt.

Horns Up,

Phil



Mischpulte und ihre Kanäle

Freitag Januar 22nd 2010, 19:31
Abgelegt unter: Technik

Die Landschaft der angebotenen Mixer (Mischpulte) erinnert eher an eine Wüste anstatt an den Regenwald. Andersherum sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Wie dem auch sei. TyraNuke braucht ein neues, zusätzliches Mischpult, das für jeden Kanal einen separaten Direct Out Ausgang (irgendwie doppelt gemoppelt oder?) hat, da wir mit der Terratec EWS 88 MT bzw. noch zusätzlich mit dem Nachfolgemodell von Musonik nämlich der Terrasoniq TS88 PCI am PC aufnehmen. Diese Audiokarten sind mit Cinch Anschlüssen gesegnet. Da wir die Bearbeitung des Sounds ausschließlich im Rechner vornehmen, brauchen wir den ganzen SchnickSchnack mit Effekt Einschleifweg, Aux und Subgruppen Trallala gar nicht.

Wer selber schon mal bei den großen Musikversandhäusern gesucht hat, weiß bestimmt, was ich jetzt meine. Die Mischpulte sind so gigantisch groß und mit tausenden von Reglern, Fadern etc. ausgestattet, dass es einen erschlägt. Am Ende stellt sich heraus, dass damit doch keine komplette Band abgenommen werden könnte, da man in der Regel schlagzeugbedingt mehr als 8 Mikrofoneingänge benötigt.

Da fragt man sich, warum es für die Hersteller so schwierig ist, einfach mal ein günstiges Mischpult herzustellen, was 16 Mikrofoneingänge + 16 Ausgänge (die hinter dem jeweiligem Mikrofonverstärker abgegriffen werden) und ansonsten keinen in der Produktion so teuren Tinnef verbaut bekommen hat. Mit so einem Mischpult würden wir sofort unser altes Mischpult ersetzen, welches auch keine Direct Outs, aber dafür Inserts besitzt, welche man mit viel Mühe als Direct Outs verwenden kann, wenn man gut mit dem Lötkolben umgehen kann.

Wenn nun irgendjemand anderer Meinung sein sollte … Wir sind ganz Ohr.

Wir trauen uns irgendwie nicht, aus dem Bassverstärker Direct Out direkt in die Audiokarte rein zu gehen, natürlich mit Klinke -> Cinch Adapter. Liebe Mischpulthersteller bewahrt uns vor dieser Torheit und bastelt uns mal Mischpulte mit vielen vielen Mikrofoneingängen und wenig wenig SchnickSchnack.

Horns Up,

Phil



TyraNuke schwafelt nun auch!

Freitag Januar 22nd 2010, 17:12
Abgelegt unter: Allgemein

Hallo,

wir sind TyraNuke und wir wollen Euch in Zukunft in unserem Blog mit unseren Gedanken und Ideen konfrontieren. Für “noch nicht” etablierte Band ist es nicht so einfach, bekannter zu werden, Gigs zu bekommen, einfach nur günstig Songs aufzunehmen etc. etc.

Dazu also demnächst mehr, hoffentlich auch regelmäßig.

Horns Up (Das ist das merkwürdige Handzeichen, das Metaller hin und wieder geben)

Phil


 






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