Youtube und Co. (Teil 1)
Das Internet ist durchzogen von einer gigantischen Menge von Plattformen, die sehr vielversprechend erscheinen, wenn es darum geht, die eigene Musik bzw. Band zu promoten.
Myspace
Am Anfang war es die myspace Seite, die jede Band in petto haben musste. Einige Bands schalteten aufgrund des Aufwands, den man auch oder gerade mit myspace Seiten hat, ihre eigentliche “offizielle” Bandseite ab. Es gibt ja auch viel zu tun bei myspace. Neue Freunde adden, alte pflegen, neue Medien einstellen, zu Events einladen, Kommentare schreiben, Kommentare schreiben und fast vergessen: Kommentare posten. Hin und wieder das Design überarbeiten, wobei myspace einem häufig einen Strich durch die Rechnung macht.
Social Networking wie Facebook, studivz.net aka meinvz.net etc.
Dort ist man natürlich erst einmal nur als Person angemeldet, hat aber die Möglichkeit eine Gruppe oder aber auch wie bei Facebook eine Page zu gründen. Dort kann man dann schon wieder Pflege betreiben, neue Pinnwandeinträge auf der eigenen Seite posten, Videos hochladen, zu Veranstaltungen einladen und und und. Aber habt ihr mal bei Facebook versucht Musik hochzuladen? Die Nutzungsbedingungen, die dort erscheinen, sind für mich zu undurchsichtig. Die dürfen mit den Songs machen was sie wollen? Hab ich das richtig verstanden? Ich habe bisher auch keine Band entdeckt, die bei Facebook Musik hochstellt. Warum bloß? Da würde ich doch mal etwas an den sogenannten “AGB” / Musikuploadbestimmungen ändern. Wer mehr über Facebook Pages erfahren möchte, dem empfehle ich das folgende Tutorial: Facebook für Musiker & Bands – So geht’s Schritt für Schritt Teil 1 . Der Autor hat sich eine Menge Mühe gegeben, denke ich.
Youtube inzwischen ein Muss
Jawohl, schnell einen eigenen Kanal aufmachen und Videos von Auftritten oder mit sinnlosem Inhalt online stellen. Schnell noch andere Videos kommentieren und pflegen pflegen pflegen. Ist inzwischen auch eine Art Social Network, da man Freunde adden kann.
Fazit
Da inzwischen so ziemliche jede Band, die bekannter werden möchte, auf den genannten Plattformen vertreten sind, muss man schon mitmachen, um nicht unterzugehen. Die Pflege nimmt so viel Zeit in Anspruch, dass eine Band dafür ein neues Bandmitglied (Instrument: Promotion) einstellen müsste, wenn die Musik nicht zu kurz kommen soll. Die Plattformen werden sich irgendwann allerdings fragen, warum sie denselben Inhalt aufweisen, wenn Bands nicht mehr bereit sind, Texte in mehrfacher Ausführung zu schreiben.
2 Kommentare »
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Finde diesen Artikel sehr gelungen, da er nicht alles mit Blümchen schmückt und ein aufdrängen will, wie toll diese Entwicklung doch ist. Aber solange sich keine besinnt, werde diese Sozial Netzwerke sich dumm dämlich verdienen an Ihrem Marktwert…Wehalb wohl kann man nicht ohne große Umstände den FAcebook Account löschen, sondern nur deaktivieren. Meine 2 cent dazu…
Kommentar von HolyShit — 25. März 2010 @ 12:37
Es ist schon ein fast unüberschaubarer Aufwand den man als Band in allen sozialen Netzwerk betreiben muss um dann am Ende zig Seiten mit dem selben Content zu haben. Es stellt sich hier wirklich die Frage nach er richtigen Strategie.
Kommentar von Joaquin — 14. Mai 2010 @ 22:23